Die SG Randersacker feiert wichtigen Befreiungsschlag gegen den HSV Main Tauber aus Wertheim (21:18). Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge war die Anspannung bei der SGR deutlich zu spüren.

Dazu kam wie so oft ein dünner Kader. Markus Büchner, Sebastian Pfarrer, Thorsten Wagenbrenner, Tobias Burkert, Jeremias Vogtherr und Andreas Klopf fehlten allesamt verletzungs- bzw. krankheitsbedingt oder waren aus privaten Gründen verhindert. Diese Ausfälle merkte man vor allem auf der offensieven Seite, denn dem sonst so flexible Angriff fehlte häufig das nötige Konzept.
Die Gäste konnten daraus Kapital schlagen und führten nach 12! Minuten mit 0:3. So zäh wie die Partie begonnen hat ging sie weiter und so waren die Mannen von Trainer Jonas Vogtherr stets in Schlagdistanz (6:9).

In der Pausenansprache konnte sich SG-Trainer ganz auf die benötigten Anpassungen im Angriffverhalten konzentrieren, da die Abwehr auf ganzer Linie überzeugte. In der Mitte führte Daniel Dangel gekonnt Regie und lies sein großes Potential aufblitzen. Auf den beiden Halbpositionen glänzten Ulrich Neidig und Andi Groß, die beim letzten Auswärtsspiel schmerzlich vermisst wurden, mit zahlreichen Aktionen. Aber auch nach Wiederanpfiff blieben die Gäste aus der Residenzstadt hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Erst in den letzten 10 Spielminuten konnten sich die SG‘ler letztendlich doch Tor um Tor absetzten und so stand am Ende ein verdientes 21:18 auf der Anzeigetafel.

Den Spielern und Verantwortlichen war die Erleichterung nach dem dringend benötigten Sieg sichtlich anzumerken. Vogtherr nach dem Spiel: „Heute war sicherlich nicht alles Gold, was glänzt, aber wir haben uns wieder einmal ein Erfolgserlebnis erarbeitet, das uns allen in der Seele gut tut. Leider konnten wir diese Saison auf Grund zahlreicher Ausfälle bisher nie mit unserem vollen Kader antreten und müssen daher jede Woche neu improvisieren. Besonders deshalb war dieser Sieg wichtig, denn er gibt uns allen neues Selbstvertrauen für die entscheidende Phase im Aufstiegskampf.“

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