Das 22:28-Endergebnis gegen den Tabellenzweiten aus Großlangheim lässt keinen vermeintlich guten. Start verlautbaren. Jedoch überzeugten die Illerstädter nur phasenweise vor dem kommenden Gipfelduell.

Aufgrund von mehreren Ausfällen beorderte Trainer Elmar Romanesen abermals einige Nachwuchsspieler in seinen Kader für das scheinbar ungleiche Duell am vergangenen Sonnabend. Die HSG Gröbenzell-Olching reiste als Tabellenschlusslicht lediglich mit zwei Auswechselspielern an, während die ambitionierten Gastgeber mit einer vollen Bank die Chance auf Tabellenplatz eins hatten. Und so gestalteten sich auch die ersten Minuten. Schnell lagen die Oberbayern bereits nach zehn gespielten Minuten mit 9:3 im Hintertreffen. Die Abwehr wusste zu diesem Zeitpunkt zu gefallen gegen die teils sehr unorthodoxe Spielweise der HSG. Daraus resultierten Ballgewinne, die mit viel Tempo zu leichten Toren und zufriedenen Gesichtern auf den Rängen führten. Doch nach den erwähnten ersten zehn Minuten erfolgte ein unerklärlicher Einbruch im Defensivverhalten und Konzentrationsmängel beim Torabschluss. Die HSG bekam zunehmend Oberwasser und hielt mit einem Pausenrückstand von 20:16 die Partie offen. Trotz der Ermahnung von Trainer Romanesen in der Halbzeitansprache, erfolgte im zweiten Spielabschnitt keine wesentliche Besserung. Das Ergebnis nahm in der 41. Minute zwar wieder seinen gewohnten Lauf (27:20), dennoch ließen die Mannen um Kapitän Timm Schwegler vieles vermissen im Vergleich zu den starken Auftritten der vergangenen Wochen. So hätte das Endergebnis von 40:32 gut und gerne deutlicher Ausfallen dürfen nach dem Geschmack der Verantwortlichen. Mit dem Sieg im vorletzten Heimspiel belegen die Allgäuer nun Rang eins. Am kommenden Wochenende gilt es diesen gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten und Topfavoriten SC Unterpfaffenhofen/Germering zu behaupten. (mdb)

.

Randersacker (fe) - Am kommenden Sonntag, den 20. Januar 2019 um 17:00 Uhr empfängt die SG Randersacker den TV Großlangheim in der Halle am Sonnenstuhl.
Wenn man das Spiel im Vorfeld nach dem Tabellenstand beurteilen würde, ist die TV Großlangheim klarer Favorit. Denn der TVG steht mit 12:2 Punkten auf den dritten Tabellenplatz und die SGR aktuell auf dem fünften Tabellenplatz mit 7:9 Punkten. 

Nach dem Krimi am vergangenen Samstag im Spiel gegen den Tabellenführer HSV Main-Tauber in Wertheim und den in letzter Sekunde erzielten Ausgleich, trifft die SG Randersacker am Samstag, den 15.12.2018 um 17 Uhr in der heimischen Sonnenstuhlhalle auf die TG Höchberg.
Mit der TG Höchberg reist eine Mannschaft an, die für viele Experten vor der Saison zum erweiterten Kreis der Favoriten auf den Aufstieg zählte. Doch aufgrund enorm vieler Abgänge und jungen Zuwachs stotterte das Spiel der Höchberger zu Beginn der Spielzeit. Mit nun mehr 2:10 Punkten belegt die TGH derzeit den letzten Tabellenplatz und reisen mit einer knappen Heimniederlage (22:24) gegen Großlangheim an den Main.

Im Abstiegskampf setzen die Männer der SG Randersacker ein weiteres Zeichen und gewinnen gegen den Absteiger aus der Bezirksoberliga TG Höchberg am Ende hoch verdient mit 32:26 (18:13). Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit den wiedergenesenen Jonas Vogtherr, der nach einer Meniskusverletzung langsam zur alter Form zurückkehrt und ein befreit aufspielenden Markus Büchner (6 Tore). 

Im erwartet schweren Auswärtsspiel bewahren die Randersackerer in einer engen Partie die Nerven und gewinnen dank einer exzellenten Abwehrleistung mit 32:32 gegen den HSV Main Tauber einen Punkt.

Mit dem immens wichtigen Punktgewinn in der Ferne verbessert sich die zuletzt stark angeschlagene Moral im Team um Trainer Jonas Vogtherr. 

Der bisherige Tabellenführer HSV Main-Tauber konnte in der Bezirksliga Süd bisher das Feld klar dominieren. In der Regel erzielen die Wertheimer weit über dreißig Tore pro Spiel, so auch gestern Abend. Die Schützlinge von Vogtherr wussten insbesondere in der Abwehr zu gefallen. Antreiber und starker Rückhalt war Torwart Thorsten Wagenbrenner der mit überragenden Paraden den so starken Rückraum der Gastgeber immer wieder entkräftete. Im Angriff sorgte eine gut variable Laufarbeit dazu, dass die anfänglich gespielte 3-2-1 Abwehr der Main-Tauber konsequent ausgehebelt werden konnte. Dies zwang die heimische Bank beim fulminanten Start der SGR mit einer Auszeit in der 8. Minute die Reißleine für die offensive Verteidigung zu ziehen. 

Unterkategorien

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen Ok Ablehnen