Mit der in dieser Spielzeit recht kurzen Herbstpause bekommen die Handballer aus Randersacker derzeit die Möglichkeit, auf die bisherige Saison und ihre Leistungen zurückzublicken sowie ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.
In der Bezirksliga Süd hat die Mannschaft von Markus Büchner bislang äußerst schwer.

Gleich in der ersten Partie gegen den SV Michelfeld verlor die SGR nur knapp aufgrund dessen, weil die Mannschaft nach einem Foul an Jonas Vogtherr komplett die Spur verlor. Auch das erste Heimspiel gegen den BOL-Absteiger aus Giebelstadt war mehr oder weniger ein Desaster. Erst brachte man die 100%-igen nicht im Tor von Giebelstadt unter und dann verließen sie auch noch die Nerven. Wieder kamen Unstimmigkeiten in der Mannschaft lautstark "

auf den Tisch". Und weil der nervliche Bogen bis zum äußersten gespannt war, kam eine weitere Niederlage gegen den HSV Main-Tauber aus Wertheim wie ein Knockout. Mit hängenden Köpfen verabschiedete sich das Team erstmal in eine dreiwöchige Spielpause. 
Man durfte schon sehr gespannt sein, wie die Mannschaft sich nach der zurückliegenden Spielzeit den Zuschauern präsentieren wird. Zu Gast sollte der Tabellenletzte aus Höchberg an den Sonnenstuhl kommen. Der Kantersieg war Balsam auf der Spielerseele der SGR-Akteure und brachte das nötige Selbstvertrauen wieder. Einziger Wermutstropfen war eine schlimme Bänderverletzung von Johannes "Jozi" Stier. Nach einer guten Trainingswoche fuhr das Team zum Auswärtsspiel nach Veitshöchheim. "The Wall" würde an diesen Abend die SGR-Abwehr wohl am besten beschreiben. Die daraus erfolgten leichten Tore waren Grundlage für einen verdienten Sieg. Im Derby gegen die Reserve aus Heidingsfeld zeigten sich beide Mannschaften voll motiviert. Nach einer klaren 5-Tore Führung zur Halbzeit taten sich die Gastgeber in Hälfte Zwei gegen eine offensive "Bullenabwehr" nicht mehr so leicht. Das erzielte Unentschieden war definitiv ein Punktgewinn. Zum letzten Spiel im Jahr 2015 kam der ungeschlagene Tabellenführer aus Ochsenfurt an den Sonnenstuhl. Trotz gutem Spiel in der ersten Halbzeit war am Ende der Dämpfer für das eigene Ego sehr groß. Knapp aber dennoch verloren, war riesiger Unmut aus den eigenen Reihen zu vernehmen. 

Als Fazit läßt sich folgendes schreiben: 
Aus Sicht der SG Randersacker läuft die Saison alles andere als hervorragend. Wir sind in der Momentaufnahme mit Platz 7 (9:6 Punkten) nicht auf Kurs. In 
dieser Liga kann jeder jeden schlagen, dafür sollten wir aber Woche für Woche an unsere Grenzen gehen um die Spiele für uns zu entscheiden. Optimismus bietet der Spielplan. Nach einer Auswärtspartie folgen vier Heimspiele. Im Saldo sollten 10 Pluspunkte das Optimum sein. Um dieses Zwischensprint erreichen zu können, müssen die Spieler zu einem Team zusammenwachsen. Kann Trainer Markus Büchner dieses Gebilde nicht formen, wird die Saison wiederum nicht zufriedenstellend sein.