Randersacker (sp) - Vergangenen Samstag gelang der SG Randersacker gegen die TG 48 Würzburg ein 23:23 Unentschieden, bei dem laut Publikum über das ganze Spiel hinweg die SG immer das bessere Team war. Die Gäste aus der Residenzstadt reisten als Favorit an den Sonnenstuhl, da laut Vorberichten „die oberen Tabellenplätze“ nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga als Saisonziel ausgegeben wurde.

Die Heimmannschaft hingegen ist alleinig auf den Klassenerhalt fokussiert, da die Randersackerer weiterhin mit den Problemen eines ständig wechselnden Kaders sowohl an den Spieltagen, als auch in den Trainingseinheiten konfrontiert sind.

Den ersten Treffer erzielten die Gastgeber durch Dominik Richter in der heimischen Sonnenstuhlhalle. Dies sollte dann auch nicht der letzte sein. Der SG-Express nahm in den darauffolgenden Minuten gehörig an Fahrt auf und legte einen 6:0 – Lauf vor. In dieser Phase konnte die zuletzt gut agierende Abwehr vollends überzeugen und hatte mit Timo Büchner einen bärenstarken Rückhalt im Tor. Mit seiner Routine wusste Timo geschickt die Gäste zu entnerven, die in Person von Cedric Steinmetz und Thomas Binder zwei Aktivposten in der Offensive aufbieten konnten. Nach der schnellen Auszeit auf Seiten der Gäste fand der Favorit mit etwas verändertem Personal trotzdem immer besser ins Spiel, sodass sie sogar kurz vor Ende der ersten Halbzeit bei dem Stand von 11:11 erstmals egalisieren konnten. Mit enormem Siegeswillen und  beispielslosem Kampf konnte die SG jedoch sofort wieder auf zwei Tore Vorsprung davonziehen, was auch gleichzeitig den Pausenstand markierte. (13:11) In der Kabine herrschte nun Ausnahmezustand, lag die Sensation doch spürbar in der Luft. So benötigte Spielertrainer Markus Büchner auch keine großen Worte, um seine bis auf die Haarspitzen motivierte Mannschaft wieder aufs Parkett zu schicken. 

Die zweite Hälfte wurde zur wahren Zerreisprobe für das gesamte Publikum, lag das Spiel stets auf Messers Schneide. Wer auch gerade in Führung ging, konnte sich nicht lange darauf ausruhen, da sofort die Gegenantwort kam. Auch mit Zeitstrafen wurde in dieser Phase nicht gerade gespart, sodass der Spielverlauf immer hektischer wurde. Die Schlussminuten jedoch bestimmten die Torhüter. Auf Seiten der TGW konnte sich Schlussmann Thomas Winter immer mehr auszeichnen und "Siebenmeter-Killer" Thorsten Wagenbrenner verhinderte mit einer spektakulären Aktion in der letzten Sekunde den an jenem Spieltag unverdienten Sieg der Gästemannschaft.

Alles in allem legte die SG Randersacker eine tolle, kämpferische Mannschaftsleitung zu Tage, die den hochgehandelten Gast aus Würzburg stets am Rande der Niederlage hielt. Für alle Zuschauer wurde ein bis zuletzt attraktives und spannendes Handballspiel geboten. Weiter so!

 

 

 

 

 

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