Lengfeld (sf) - Die Herrenmannschaft der SG Randersacker absolvierte ihr nächstes Testspiel gegen den TSV Lengfeld weniger erfolgreich. Dabei standen die neuen Formationen der Abwehr und des Angriffs im Mittelpunkt.

Am heutigen Donnerstag stand ein weiteres Kräftemessen in der ersten Vorbereitungsphase an. Trainer Markus Büchner organisierte bereits eine Wochen nach Trainingsauftakt das erste Turnier in Heidingsfeld. „Das Augenmerkt lag heute speziell auf

der Abwehr und konzentriert vorgetragenen Angriffe. Das Ergebnis ist erstmal zweitranging. “ so Büchner vor dem Spiel.
Die ersten Minuten der Partie liefen nicht gerade optimal, da in der Abwehr nicht konsequent angegangen und nicht ballseitig verschoben wurde. So war es gerade auf der halblinken Position immer wieder der Fall, dass die Räume viel zu groß waren und Lengfeld so zum erfolgreichen Torabschluss kam. 

Randersacker hingegen brauchte zehn Minuten um richtig ins Spiel zu kommen. Angriff für Angriff wurden die Torchancen konsequenter herausgespielt, wodurch Freiräume für die Nebenspieler entstanden. Speziell Jonas Vogtherr bewirkte durch sein druckvolles anstoßen, dass die linke Seite quasi ungehinderte zum Torabschluss kam. Das ein oder andere Mal war Vogtherr durch eine einfache Köpertäuschung, in Fachkreisen auch „Wackler“ genannt, sogar so frei, dass er selbst verwandeln konnte. Nach 30 gespielten Minuten pfiff der Schiedsrichter die erste Halbzeit, mit drei Toren Vorsprung für Randersacker, ab.

Trainer Markus Büchner war in der Halbzeitansprache durchaus zufrieden. „Es sind in der Abwehr als auch im Angriff sehr gute Ansätze zu erkennen. Daran können wir in den nächsten Trainingseinheiten anknüpfen“. Einzig die ungenutzten 100%-Chancen vor dem stark haltenden Lengfelder Keeper waren ein Kritikpunkt.

Im zweiten Durchgang kam die SG von Beginn an gut in die Partie und konnte so seine Führung Tor um Tor ausbauen. Schöne Kombinationen im Angriff brachten entweder die Kreisläufer oder die Außen zum Torabschluss. Geschuldet der hohen Temperaturen nahmen zum Ende hin beide Mannschaften leicht den Druck heraus, um die physische Belastung aller Spieler im Normalbereich zu halten. Beim Stande von 20:19 pfiff der Schiedsrichter die zweiten 30 Minuten ab. Die SG verliert somit diesen Test, kann aber durchaus mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Nun gilt es in den weiteren Trainingseinheiten an den vereinzelten Problemstellen zu arbeiten.

 

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