Die SG Randersacker bezwingt am Samstag zu ungewohnter Zeit die Reserve aus Heidingsfeld und sichert sich damit einen Platz im „grauen Mittelfeld“.

Sebastian Pfarrer
Turbo

Sebastian (Turbo) Pfarrer machte gegen die TGH II seinen Spitznamen alle Ehre. Ihm gelang es immer wieder mit viel Zug in die Tiefe die Abwehr der Gäste schlecht aussehen zu lassen. Selbst gelangen im 3 Tore, jedoch mussten die gut pfeifenden Schiedsrichter Feuerbacher/Weinhardt, dank seiner Aktionen, sieben Mal auf Strafwurf entscheiden. Dies und ein starker Abwehrblock waren Nährboden für den 25:24 Sieg am Sonnenstuhl.

 

Die SGR taten sich vor wenigen Zuschauern in der heimischen Sporthalle am Sonnenstuhl gleich am Anfang schwer mit der Abwehrarbeit der Gäste. Erst gegen Ende der ersten Spielhälfte konnten sie sich vom Gegner absetzen (13:11). Das lag im Angriff vor allem an der individuellen Klasse von Sebastian Pfarrer und Marc Steigerwald. Doch in Unterzahl mussten der Gastgeber mit einem Remis (14:14) in die Pause gehen. 

 

Spiegelbildlich gestaltete sich die Anfangsphase der zweiten Hälfte. Erst beim Zwischenstand von  18:18 nutzen die Hausherren eine Flut von berechtigten Zeitstrafen und konnten sich auf 23:18 Absetzen. In dieser starken Phase schaffte die Basis eine starke Abwehrarbeit mit einen gut aufgelegten Torwart. In der 58. Minute drehte sich das Blatt. Die SGR in Unterzahl und ein davon fließender Vorsprung sorgten nochmals für Spannung. Mit weiteren zwei Treffern zogen die Hausherren nochmals an und gaben den Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her. 

 

„Unsere Einstellung zum Spiel hat gestimmt - wir haben um die Punkte gekämpft. Vor allem die Abwehr war wieder einmal Basis für ein erfolgreiches Match.“ Trainer Markus Büchner ergänzte, dass die TG Heidingsfeld II wie schon im Hinspiel alle Register gezogen hat um die Punkte zu entführen.