Randersacker (fe) - Das erste von drei Heimspielen in Folge hatten sich die Handballer des SG Randersacker anders vorgestellt. Mit 22:24 (13:9) hat die Mannschaft um den Trainer Markus Büchner am Samstag Abend gegen die TG Höchberg den Auftakt in die Rückrunde der Bezirksliga Süd vermasselt. „An einzelnen Spielern können wir diese Niederlage sicher nicht festmachen, irgendwie hat das gesamte Team in der zweiten Hälfte zehn Minuten verschlafen, und danach war es zu spät", sagte der Trainer Büchner nach dem unnötigen Fehlstart zum Jahresbeginn.

 

In den ersten 30 Minuten hat es bei der SGR in der Abwehr gepasst. „Im Angriff haben wir uns zu sehr auf die Mitte fixiert und zu wenig über die Außenpositionen gespielt", sagte Markus Büchner. Die besten Offensivkräfte trafen tatsächlich anfangs kaum einmal in das gegnerische Tor. Ziemlich gut für die Gastgeber, dass es den Sportfreunden aus Höchberg ähnlich erging. Nach acht Minuten hatten die zahlreichen Zuschauer, die am Samstag die Sporthalle am Sonnenstuhl füllten, erst drei Treffer gesehen – 2:1. 

 

Nach der mageren Ausbeute in der Anfangsphase fing sich die SGR. Dominik Richter, der mit fünf Toren bester Werfer der Hausherren , und Thomas Lang, der mit einem Feldtor und drei verwandelten Strafwürfen, waren dafür verantwortlich, dass die SGR zumindest immer ein wenig vor den Höchberger Team lag. Nach dem Seitenwechsel konnte die SG Randersacker den knappen Vorsprung zunächst halten, doch dann drehten die Gäste das Spiel.

 

Nach dem Ausgleich der Gäste zum 14:14 in der 34. Minute folgte eine Schwächephase der SG Randersacker, welche die Höchberger eiskalt ausnutzten. Und wie schon beim 30:23-Sieg im Hinspiel hatte deren Rückraumspieler großen Anteil am Erfolg. 

Mit allen Kräften und einigen Veränderungen im Team versuchte Trainer Büchner der Niederlage entgegen zu wirken, was zum Ausgang leider keine Auswirkung mehr hatte.

 

Trainer Markus Büchner der dreimal traf, war bedient. Während die SG Randersacker in Überzahl viel zu wenig Zählbares sammelten, nutzten die Höchberger jede Gelegenheit. Das ärgerte den Trainer: „Wir haben nach dem Rückstand den Ball nicht mehr laufen lassen, und wir haben viel zu viele Kontertore bekommen.“

 

Es spielten:

Wagenbrenner und Büchner T. (Tor), Büchner M. 3, Gross 2, Engler 1, Feustel 1, Steigerwald 1, Fetzer 1, Pfarrer 1, Lang 4, Stauder 1, Richter 5, Vogtherr 1, Klopf 1; 

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